Ungeplanter DKW-Umbau im Bahnhof

Manchmal muss man einen Schritt rückwärst gehen, um danach wieder vorwärts zu kommen.

Nachdem unsere rechte Bahnhofseinfahrt mit ca. 20 Weichen fest verlegt war, ging es an den Einbau der Antriebe, in unserem Fall Servos.
Bei den "normalen" Weichen war das noch relativ einfach: Stelldraht des Servos durch die Stellschwelle einfädeln und den Servo unter die Platte schrauben. Nun folgte noch die Justierung der Endlagen und die Verknüpfung des jeweiligen Decoders mit der Steuerungssoftware.

Jetzt kamen die DKW ( Doppelte Kreuzungsweiche - Bauart Baeseler ) an die Reihe. Bei diesen Weichen treibt jeweils ein Servo zwei Weichenzungen an, die per Stellschwelle miteinander verbunden sind. Leider zeigt das relativ filigrane Gleisbett hier eine kleine Schwäche. Sobald die Weichen leicht aus der Geometrie verformt werden, ist es nicht mehr möglich, dass beide Weichenzungen auf einer Seite zu 100% am Gleis anliegen.

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Baufortschritt nach der Corona-Pause

Die ersten Bastelabende nach dem Lockdown haben wir nun erfolgreich hinter uns gebracht. Aktuell arbeiten wir an den Weichen für die 4-gleisige Bahnhofseinfahrt nach "Mühlbach". Hierfür werden Schaltdecoder und Servos in einer Grundstellung programmiert, die nach dem Einbau nur noch ein wenig justiert werden müssen. Gleichzeitig werden auch die Relais für die Herzstückpolarisierung mit angeschlossen.

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Weichen für Mühlbach - Nordkopf

Die Arbeiten an und im Bahnhof Mühlbach gehen weiter. Das Gleisvorfeld im Nordkopf erhält gerade seine Weichenverbindungen. Nach einer Stellprobe müssen nun Drähte angelötet und die Weichen auf der Bettung befestigt werden. Die Drähte werden am Arbeitsplatz angelötet; wo es geht werden sie von unten an den Schienenfuß gelötet. Manchmal ist dort keine Möglichkeit; dann werden die Drähte von außen an die Schiene gelötet. Bei uns wird jede Weiche einzeln mit Fahrspannug versorgt - auch wenn wir am Anfang auf eine separate Ausleuchtung verzichten werden. Jede Weiche wird elektrisch getrennt eingebaut und die Anschlussleitungen werden unter dem Trassenbrett aufgelegt. So haben wir später alle Änderungsmöglichkeiten. Vor der endgültigen Befestigung der Weichen müssen die Löcher für die Drähte und den Antrieb der Stellschwelle gebohrt werden.

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hinterer Anlagenabschluss

Bisher bauten wir primär Spanten und Trassen. Schaut man von vorne durch die Holzkonstruktion, kann man sich die Höhe der Landschaft schwer vorstellen. Davon abgesehen, benötigt man für eine spätere Landschaftsgestaltung ohnehin einen "mechanischen" Anlagenabschluss. Aus den zu Hauf vorliegenden Verschnittbrettern wird nun nach und nach der Anlagenabchluss gebaut. Durch die Konstruktion mit den Spanten sind die Ecken der Anlage nicht bis nach oben gezogen. Die Spanten tragen ja lediglich die Trassen - und in den Ecken liegt nie eine Trasse. So werden zwischen den Spanten ggf. Bretter eingesetzt. Die Landschaftskontur ist frei mit der Stichsäge gestaltet. Die einzelnen Bretter sind an Leisten 15 x 15 mm fest geschraubt. Diese Leisten wurden vorher an die Spanten geschraubt. So entsteht eine feste aber wieder lösbare Verbindung.

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