Übersicht der Digital Komponenten

Damit unsere Anlage nun auch richtig digital fährt, benötigen wir unterschiedliche Digitalkomponenten. Neben der Zentrale, die das DCC-Signal erzeugt und den Loconet-Bus bereit stellt, kommen weitere dezentrale Komponenten hinzu.

Da in unseren Schattenbahnhöfen keine Möglichkeit besteht ein Kehrschleifenmodul einzubauen, mussten wir hier eine Eigenentwicklung vornehmen.
Warum: Normalerweise wird am Ende eines "Hundeknochens" ein Kehrschleifenmodul eingebaut. Hierbei kommt normal eine Variante mit einem Sensorgleis, dem Umpolabschnitt und einem weiteren Sensorgleis zum Einsatz. Das Umpolgleis muss dabei länger als der längste Zug auf der Anlage sein. In unserem Fall ist das einzige Gleis allerdings kürzer als zwei Meter. Somit konnte kein Kehrschleifenmodul von der Stange eingesetzt werden. Um das Problem zu lösen haben wir eine Relaiskarte zum Umpolen der Abstellgleise gebaut. Diese Karte wird über ein Schaltmodul digital angesteuert. Über die PC-Software kann so das Gleis für die Ein- oder Ausfahrt polrichtig geschaltet werden. Fährt der Zug in ein Schattenbahnhofsgleis ein, so wird das Abstellgleis so gepolt, dass der Zug ohne Kurzschluss einfahren kann. Bei der Ausfahrt wird das Gleis "unter" dem Zug umgepolt, so das die Fahrt auf die Strecke ohne Kurzschluss von statten geht.

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Trassen, Weichen und Stellprobe

Die Arbeiten am letzten Modul im "Bauabschnitt 2" gingen zügig weiter; die Trassenbretter sind zugeschnitten und eingepasst. Die beiden Weichenverbindungen wurden aus dem Plan mittels Pauspapier übertragen und dann mit der Stichsäge ausgesägt. Es ist immer wieder erstaunlich für uns, wie exakt die Teile zusammenpassen. Jetzt merkt man, dass die Zeit, die wir uns für die Planung nahmen, gut investiert war. Ohne die Halbkreise mittig zu teilen war es nicht möglich, die Trassen in die Spanten zu legen. Die geteilten Trassenbretter wurden dann unterseitig mittels 12 cm x 12 cm großen Brettchen miteinander verbunden. Nach dem ausrichten der Trassenbretter wurden diese mit Schrauben fixiert. Nur noch die Trasse der Paradestrecke fehlt - dann ist der "Bauabschnitt 2" holzmäßig fertig.

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Bauabschnitt 2 - der Holzbau nähert sich dem Ende

Die Holzarbeiten im "Bauabschnitt 2", die Quermodule zwischen den beiden langen Anlagenschenkeln, nähern sich langsam dem Ende. Vergangenen Freitag schnitten wir weitere Trassenbretter zu und passten diese in die vorhandenen Spanten ein. Es fehlen noch zwei Trassen für die Pufferbahnhöfe (Zwischenbahnhöfe im Berg) und die Paradestrecke. Der "Bauabschnitt 2" ist notwendig, damit wir vom Schattenbahnhof Fenstertal in den Personenbahnhof Mühlbach einfahren können. Ohne diesen Abschnitt können wir keinen (auch noch so kleinen) Fahrbetrieb aufnehmen. Wie man auf den folgenden Bildern sieht, sind wir immer noch beim Holzbau: sprich Spanten aussägen und Trassen zuschneiden. Die Trassen werden mit quadratischen Leisten (15mm x 15mm) mit den Spanten verbunden. Durch den Einsatz der Leisten kann man die Trassen besser befestigen als wenn man die Schrauben stirnseitig in die Mehrschichtplatten schraubt. Durch die größere Auflagefläche kann man die Trassen zudem noch 2-3 mm ausrichten, bevor sie mit Schrauben endgültig befestigt werden.

Die Trassenbretter werden mit transparenter Holzfarbe gestrichen, um die Oberfläche abzusperren. Die Schallisolation (bestehend aus Zellkautschuk) ist selbsklebend und klebt dadurch deutlich besser als auf dem unbehandelten Holz. Bei dem Zellkautschuk haben wir auch "Lehrgeld" bezahlt: Anfangs verlegten wir die einzelnen Streifen immer von Modulgrenze zu Modulgrenze. An den Schnittstellen löste sich der Zellkautschuk nach kurzer Zeit und wölbte sich nach oben. Diese Stellen mussten immer wieder nachgearbeitet / nachgeklebt werden. Jetzt versuchen wir so lange Streifen am Stück zu verlegen wie es geht. Weniger Stöße im Material bedeuten somit auch weniger Nacharbeiten am Schallschutz. Man lernt mit jedem neuen Gewerk etwas dazu!

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Der Holzbau geht weiter II

Der Holzbau wird uns wohl noch einige Zeit beschäftigen! Nachdem nun der rechte Schenkel unserer U-förmigen Anlage mit Spanten und Trassen bebaut ist, geht es jetzt an der Schmalseite weiter. Zunächst mussten "Abfallstücke" abgeräumt werden, die sich während der Bauphase angesammelt hatten. Neben einer Holzbestellung für die Platten (auf diese wird der Gleisplan übertragen) haben wir eine weitere Holzbestellung für 300 mm Spanten in Auftrag gegeben. Der Spantenbau gestaltet sich so recht einfach, da ein Großteil der sichtbaren Strecke auf der Höhe von 300 mm verläuft.

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